KATZEN

 


Unsere Vermittlung findet auf Termin statt. Melde dich gerne gerne telefonisch, per Mail oder über unser Kontaktformular.




Wir weisen Dich freundlich darauf hin, dein Tier anhand eines Chips oder Tätowierung zu kennzeichnen. Ebenfalls legen wir Dir wärmstens ans Herz, dein Tier zu registrieren. Eine Registrierung ermöglicht es, verloren gegangene Tiere und ihre Familien wieder zu vereinen. In Deutschland gibt es zwei große Tierregister: FINDEFIX, das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes und TASSO.
Nachfolgend befinden sich die Links zur sofortigen Registrierung:


Findefix: https://www.findefix.com/haustier-online-registrieren/
Tasso: https://www.tasso.net/Tierregister/Tier-registrieren




Diese Tiere suchen nach einem neuen Zuhause

 

Alle Katzen sind bei Abgabe entwurmt, entfloht, gechipt und geimpft. Ab einem Alter von ca. 6 Monaten sind sie auch kastriert. Kitten bis zu einem Alter von 6 Monaten vermitteln wir nicht in Einzelhaltung. Auch vermitteln wir nur in großen Ausnahmefällen Katzen alleine in Wohnungshaltung. Die Altersangaben basieren auf Schätzungen!


Wir orientieren uns an den Haltungsbedingungen vom Deutschen Tierschutzbund.
Katzen: https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/katzen/

Kontakt





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Wissenswertes zur Katzengesundheit

Bei einigen unserer Schützlinge spielen chronische Erkrankungen oder besondere gesundheitliche Bedürfnisse eine Rolle. 
Eine Diagnose bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Katze keine gute Lebensqualität haben kann. Viele Erkrankungen lassen sich heute gut behandeln oder kontrollieren, sodass betroffene Katzen noch viele schöne Jahre vor sich haben.

Auf dieser Seite möchten wir einen verständlichen Überblick über einige Erkrankungen geben, die uns im Tierheim häufiger begegnen. Die Informationen sollen dabei helfen, Diagnosen besser einzuordnen und zu verstehen, was sie für die Katze und ihre zukünftigen Halter bedeuten.


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FIV – Felines Immundefizienz-Virus


Was ist FIV?
FIV ist eine Viruserkrankung, die das Immunsystem der Katze beeinträchtigen kann. Übertragen wird das Virus hauptsächlich durch tiefe Bissverletzungen. Deshalb besteht insbesondere bei unkastrierten Freigängern mit Revierkämpfen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Für Menschen und andere Tierarten ist FIV nicht ansteckend.
Viele FIV-positive Katzen zeigen über Jahre keinerlei Beschwerden. Erst wenn das Immunsystem stärker geschwächt ist, können Infektionen oder Entzündungen häufiger auftreten oder schwerer verlaufen.


Welche Symptome können auftreten?
Mögliche Beschwerden sind beispielsweise wiederkehrende Infektionen der Atemwege, Haut oder Harnwege, Entzündungen im Maul, Fieber, Gewichtsverlust oder ein allgemein schlechterer Gesundheitszustand. Welche Symptome auftreten und wann sie beginnen, ist von Katze zu Katze sehr unterschiedlich.


Was bedeutet FIV für Katze und Halter?
Ein positiver FIV-Test bedeutet nicht automatisch, dass die Katze aktuell krank ist oder nur noch kurze Zeit zu leben hat. Viele FIV-positive Katzen können lange mit guter Lebensqualität leben. Wichtig sind regelmäßige tierärztliche Kontrollen und eine möglichst stressarme Haltung, damit gesundheitliche Veränderungen früh erkannt werden.


Wie wird FIV behandelt?
FIV selbst kann derzeit nicht geheilt werden. Die Behandlung richtet sich daher vor allem nach auftretenden Beschwerden und Begleiterkrankungen. Infektionen sollten bei FIV-positiven Katzen möglichst früh erkannt und entsprechend behandelt werden.


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FeLV – Felines Leukämievirus / „Leukose“


Was ist FeLV?
FeLV ist eine ansteckende Viruserkrankung der Katze. Das Virus kann das Immunsystem und die Blutbildung beeinträchtigen und unter anderem das Risiko für bestimmte Tumorerkrankungen erhöhen.
Anders als FIV kann FeLV auch bei engem, längerem Kontakt zwischen Katzen übertragen werden, beispielsweise über Speichel beim gegenseitigen Putzen. Auch eine Übertragung von einer infizierten Mutter auf ihre Kitten ist möglich.


Welche Symptome können auftreten?

Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Manche Katzen bleiben zunächst lange symptomfrei. Andere entwickeln beispielsweise wiederkehrende Infektionen, Fieber, Gewichtsverlust, Blutarmut, Entzündungen im Maul oder vergrößerte Lymphknoten. FeLV kann außerdem mit verschiedenen Tumorerkrankungen in Verbindung stehen.


Was bedeutet FeLV für Katze und Halter?

FeLV-positive Katzen sollten regelmäßig tierärztlich kontrolliert werden. Da das Virus auf andere Katzen übertragen werden kann, sollte der Kontakt zu FeLV-negativen Katzen entsprechend berücksichtigt werden.
Wie lange eine Katze mit FeLV lebt und ob sie Beschwerden entwickelt, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Der Verlauf kann individuell sehr unterschiedlich sein.


Wie wird FeLV behandelt?
Eine Behandlung, die das Virus zuverlässig aus dem Körper entfernt, gibt es derzeit nicht. Behandelt werden deshalb vor allem auftretende Beschwerden, Infektionen und Folgeerkrankungen. Für FeLV-negative Katzen mit entsprechendem Infektionsrisiko steht eine Impfung zur Verfügung, die das Erkrankungsrisiko reduzieren kann.


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FIP – Feline Infektiöse Peritonitis


Was ist FIP?
FIP entsteht im Zusammenhang mit dem felinen Coronavirus (FCoV). Feline Coronaviren sind unter Katzen weit verbreitet und verursachen häufig gar keine oder lediglich leichte Beschwerden wie vorübergehenden Durchfall. Bei einem kleinen Teil der infizierten Katzen kann sich jedoch eine FIP entwickeln.
Ein positiver Coronavirus-Nachweis bedeutet deshalb nicht automatisch, dass eine Katze FIP hat.


Welche Formen von FIP gibt es?
Traditionell wird zwischen feuchter und trockener FIP unterschieden. Die Übergänge können jedoch fließend sein und es können auch Mischformen auftreten.
Bei der feuchten FIP sammelt sich Flüssigkeit in Körperhöhlen an. Besonders häufig ist der Bauch- oder Brustraum betroffen. Dadurch kann beispielsweise ein sichtbar größer werdender Bauch entstehen. Flüssigkeit im Brustkorb kann außerdem zu Atemproblemen führen.
Bei der trockenen FIP stehen entzündliche Veränderungen verschiedener Organe im Vordergrund. Betroffen sein können beispielsweise Nieren, Darm, Lymphknoten, Augen oder das Nervensystem. Dadurch können sehr unterschiedliche Beschwerden entstehen.
Sind die Augen oder das Nervensystem betroffen, können unter anderem Augenveränderungen, ein unsicherer Gang, Koordinationsprobleme, Zittern oder andere neurologische Auffälligkeiten auftreten.


Welche Symptome können auftreten?
Häufig beginnen die Beschwerden eher unspezifisch. Möglich sind beispielsweise anhaltendes Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Je nachdem, welche Form der FIP vorliegt und welche Organe betroffen sind, kommen weitere Symptome hinzu. Auch deshalb kann die Diagnose von FIP komplex sein.


Wie wird FIP behandelt?
FIP galt lange Zeit als nahezu immer tödlich. Inzwischen stehen antivirale Wirkstoffe wie GS-441524 zur Verfügung, mit denen FIP in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden kann. Studien zeigen eine hohe Wirksamkeit dieser antiviralen Therapie. Die Behandlung und ihre Dauer müssen individuell festgelegt und tierärztlich begleitet werden; regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind dabei wichtig.


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FORL / Zahnresorption


Was ist FORL?
FORL ist die ältere Bezeichnung für eine Erkrankung, die heute meist als Zahnresorption bezeichnet wird. Dabei wird die Zahnsubstanz nach und nach vom eigenen Körper abgebaut. Die Erkrankung ist bei Katzen sehr häufig und kann einzelne oder mehrere Zähne betreffen. Die genaue Ursache ist bislang nicht vollständig geklärt.
Zahnresorption kann für die Katze sehr schmerzhaft sein.


Welche Symptome können auftreten?
Das Schwierige ist, dass Katzen Zahnschmerzen häufig lange verbergen. Manche Katzen fressen scheinbar weiterhin normal.
Hinweise können beispielsweise vorsichtiges oder einseitiges Kauen, das Fallenlassen von Futter, vermehrtes Speicheln, Mundgeruch, entzündetes Zahnfleisch oder die Verweigerung bestimmter Futtersorten sein. Manche Katzen zeigen jedoch kaum erkennbare Symptome.


Was bedeutet das für Katze und Halter?
Da die Veränderungen zum Teil unterhalb des sichtbaren Zahnfleischrandes liegen, reicht eine reine Betrachtung der Zähne häufig nicht aus. Für eine zuverlässige Beurteilung sind Dentalröntgenaufnahmen von großer Bedeutung.


Wie wird FORL behandelt?
Bereits zerstörte Zahnsubstanz kann nicht wieder aufgebaut werden. Betroffene und schmerzhafte Zähne müssen daher je nach Art und Ausmaß der Veränderungen entsprechend zahnmedizinisch behandelt beziehungsweise entfernt werden.
Nach der Behandlung kommen Katzen in der Regel auch mit fehlenden Zähnen im Alltag sehr gut zurecht – vor allem sind sie anschließend von den zuvor bestehenden Zahnschmerzen befreit.


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Katzenschnupfen


Was ist Katzenschnupfen?
„Katzenschnupfen“ bezeichnet nicht eine einzelne Krankheit, sondern einen Komplex verschiedener ansteckender Erkrankungen der oberen Atemwege.
Zu den häufigsten Erregern gehören das feline Herpesvirus und das feline Calicivirus. Zusätzlich können verschiedene Bakterien beteiligt sein. Mehrere Erreger können auch gleichzeitig auftreten.


Welche Symptome können auftreten?
Typische Beschwerden sind Niesen, Nasen- und Augenausfluss, entzündete Augen, Fieber, Müdigkeit und verminderter Appetit. Insbesondere bei Caliciviren können zusätzlich schmerzhafte Entzündungen oder Geschwüre im Maul auftreten.
Vor allem für Kitten sowie ältere oder bereits geschwächte Katzen können schwere Verläufe problematisch werden.


Was bedeutet Katzenschnupfen für Katze und Halter?
Einige beteiligte Viren können nach einer überstandenen Erkrankung im Körper verbleiben. So kann beispielsweise eine Herpesvirusinfektion später, etwa in Stresssituationen, erneut Beschwerden verursachen.
Bei betroffenen Katzen und insbesondere in Mehrkatzenhaushalten spielen deshalb Hygiene, eine möglichst stressarme Umgebung und die tierärztliche Betreuung eine wichtige Rolle.


Wie wird Katzenschnupfen behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach dem Erreger und den jeweiligen Beschwerden. Möglich sind beispielsweise eine ausreichende Flüssigkeits- und Nahrungsversorgung sowie die Behandlung von Augen und Atemwegen.
Antibiotika helfen nicht gegen Viren, können aber bei bestimmten bakteriellen Infektionen oder zusätzlichen bakteriellen Erkrankungen notwendig sein.
Impfungen gegen wichtige Erreger des Katzenschnupfenkomplexes gehören zur Vorsorge. Sie verhindern nicht jede Infektion vollständig, können aber das Risiko schwerer Krankheitsverläufe reduzieren.


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Chronische Nierenerkrankung / Niereninsuffizienz


Was ist eine chronische Nierenerkrankung?
Chronische Nierenerkrankungen treten besonders häufig bei älteren Katzen auf. Dabei verliert das Nierengewebe nach und nach seine Funktion. Die Nieren können unter anderem Abfallstoffe nicht mehr ausreichend aus dem Blut filtern und den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt zunehmend schlechter regulieren.
Die Erkrankung entwickelt sich häufig langsam und bleibt deshalb anfangs teilweise unbemerkt.


Welche Symptome können auftreten?
Typische Anzeichen sind vermehrtes Trinken und Urinieren, Gewichtsverlust, weniger Appetit, Übelkeit oder Erbrechen, Müdigkeit und ein schlechterer Allgemeinzustand.
Da viele dieser Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, sind unter anderem Blut- und Urinuntersuchungen für die Diagnose und Verlaufskontrolle wichtig.


Was bedeutet das für Katze und Halter?
Eine chronische Nierenerkrankung ist nicht heilbar und schreitet grundsätzlich weiter fort. Wie schnell dies geschieht, ist jedoch sehr unterschiedlich.
Mit der richtigen Behandlung kann der Verlauf häufig verlangsamt und die Lebensqualität über längere Zeit erhalten werden. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind dabei besonders wichtig.


Wie wird sie behandelt?

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist häufig eine speziell angepasste Nierendiät. Je nach Krankheitsstadium können zusätzlich Maßnahmen zur Verbesserung der Flüssigkeitsversorgung oder Medikamente gegen Begleitprobleme wie Übelkeit oder Bluthochdruck notwendig sein.
Die Therapie wird individuell an die Katze und ihre aktuellen Blut-, Urin- und weiteren Untersuchungsergebnisse angepasst.


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Schilddrüsenüberfunktion / Hyperthyreose


Was ist eine Schilddrüsenüberfunktion?
Die Schilddrüsenüberfunktion gehört zu den häufigeren Erkrankungen älterer Katzen. Dabei produziert die Schilddrüse zu viele Schilddrüsenhormone. Ursache sind in den meisten Fällen gutartige Veränderungen des Schilddrüsengewebes.
Durch die überschüssigen Hormone läuft der Stoffwechsel der Katze dauerhaft auf „Hochtouren“.


Welche Symptome können auftreten?
Besonders typisch ist ein Gewichtsverlust trotz guten oder sogar gesteigerten Appetits. Weitere mögliche Symptome sind vermehrtes Trinken und Urinieren, Unruhe oder gesteigerte Aktivität, Erbrechen, Durchfall und ein ungepflegtes oder struppiges Fell. Auch eine erhöhte Herzfrequenz kann auftreten.


Was bedeutet das für Katze und Halter?
Unbehandelt kann eine Schilddrüsenüberfunktion den Körper dauerhaft belasten, insbesondere Herz und Kreislauf.
Bei älteren Katzen sollte außerdem die Nierenfunktion im Blick behalten werden. Eine gleichzeitig bestehende Nierenerkrankung kann unter einer unbehandelten Hyperthyreose zunächst weniger deutlich auffallen und nach Beginn der Behandlung sichtbar werden. Regelmäßige Blutkontrollen sind deshalb wichtig.


Wie wird sie behandelt?
Für die Hyperthyreose stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören Medikamente, die die Bildung der Schilddrüsenhormone hemmen, eine Radiojodtherapie, in bestimmten Fällen eine Operation sowie eine spezielle jodreduzierte Ernährung.
Welche Behandlung am besten geeignet ist, hängt unter anderem vom Alter, Gesundheitszustand und möglichen Begleiterkrankungen der Katze ab. Die Radiojodtherapie kann die zugrunde liegende Überfunktion in vielen Fällen dauerhaft beseitigen, während Medikamente in der Regel dauerhaft gegeben und kontrolliert werden müssen.


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Bitte beachten
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Untersuchung oder Beratung. Erkrankungen können bei jeder Katze unterschiedlich verlaufen. Diagnose, Behandlung und notwendige Maßnahmen sollten deshalb immer individuell mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt abgestimmt werden.